Wissenschaftliche Arbeit schreiben

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Doktorarbeit schreiben – Abschlussarbeit (Dissertation) des Doktorstudiums

Doktorarbeit (Dissertation): Alle Tipps und Informationen zum Schreiben einer Doktorarbeit bzw. der Abschlussarbeit des Doktorstudiums finden Sie hier!

Wer sich online darüber informieren möchte, wie eine Doktorarbeit besonders professionell geschrieben wird, der stößt ohne Umwege auf Internetseiten, die genau diesen Service gegen Geld anbieten. Ghostwriting nennt sich das und natürlich bewegt sich ein Nutzer dieses Dienstes am Rande der Legalität. Die Nachfrage ist dennoch aus einem ganz einfachen Grund hoch: Das Verfassen einer Doktorarbeit ist unglaublich aufwendig.

Viele Studenten haben dafür häufig keine Zeit und auch andere Faktoren sind nicht selten problematisch. So muss das Schreiben dieser Arbeit auch erst einmal finanziert werden. Die Doktorarbeit verfasst sich somit nicht von selbst. Dennoch ist es möglich, diese mit einigen Tipps und einer Menge Organisation fertig zu stellen. Im Folgenden soll gezeigt werden, auf was es dabei zu achten gilt. Wichtig ist, dass immer in Erinnerung behalten wird, dass sich diese anstrengende Zeit, der Fleiß und die Mühe (auch finanziell) bezahlt machen werden.

Das Verfassen ist eine Herausforderung

Das Promotionsverfahren beginnt erst, wenn der Student bereits einen Master oder ein Diplom erlangt hat. Auch ein Staatsexamen kommt vor der Doktorarbeit. Damit besteht ein großer Vorteil: der Student verfasst nicht zum ersten Mal alleine eine wissenschaftliche Arbeit.

Es gibt allerdings auch einen entscheidenden Unterschied zu den bisherigen Arbeiten: die Doktorarbeit wird veröffentlicht. Damit sind wiederum Kosten verbunden und genau das ist vielen Absolventen gar nicht klar, bevor sie mit dem Schreiben beginnen.

Die Doktorarbeit soll zeigen, dass der Doktorand dazu in der Lage ist, sich selbst auf wissenschaftliche Art und Weise mit einem Thema zu befassen. Es geht nicht darum, nur Stoff aufzuarbeiten, sondern auch selbst Schlüsse zu ziehen und letztendlich zu einem Ergebnis zu kommen. Meist handelt es sich dabei um Forschungserkenntnisse, welche das eigene Fachgebiet erweitern sollen.

Der Umfang einer Doktorarbeit lässt sich nicht vergleichen mit dem einer Masterarbeit oder einer Diplomarbeit. Außerdem ist diesmal sehr viel mehr Recherche notwendig. Auch die Auswahl des Themas muss mit noch mehr Bedacht gewählt werden. Wer seine Doktorarbeit in einer Geisteswissenschaft verfasst, der muss mit bis zu 400 Seiten Text rechnen. Sich einem Thema derart umfangreich zu widmen, ist alles andere als einfach.

Ein Blick auf die Kosten: Lohnt sich ein Ghostwriter?

Besonders die finanziellen Aspekte sind häufig ein Grund für Studenten, sich für das Ghostwriting zu entscheiden. Zwar kostet auch das Geld, andererseits bleibt dadurch mehr Zeit, um selbst Geld zu verdienen. Das kann sich natürlich lohnen. Allerdings sollten Aspekte beachtet werden, wenn mit einem solchen Gedanken gespielt wird.

Erstens kann es juristische Konsequenzen nach sich ziehen, einen Ghostwriter zu beauftragen. Denn seine Arbeit darf nicht eingereicht werden. Das Verfassen alleine ist somit noch nicht strafbar. Erst wenn die Arbeit als die eigene ausgegeben wird, wird es problematisch. Es ist jedoch legal, wenn der Ghostwriter die Literaturrecherche übernimmt oder formelle Anpassungen vornimmt.

Es muss leider gesagt werden, dass ein Student, der sich diesen Service leisten kann, vermutlich eine bessere Arbeit abgeben wird. Schließlich handelt es sich bei dem Ghostwriter um einen Profi, der seinen Lebensunterhalt mit dieser Arbeit verdient. Auch ein Korrekturlesen ist nicht strafbar und kann deshalb bedenkenlos genutzt werden.

Was kostet ein Ghostwriter?

Auch die Kosten für den Ghostwriter müssen beachtet werden. Denn die Preise fallen hier ganz unterschiedlich aus. Besonders der Umfang der Arbeit ist dabei entscheidend. Aber auch die Qualität des Ergebnisses wird durch den Preis beeinflusst. Kostenvoranschläge sind in dieser Branche jedoch durchaus möglich. Ungefähr ist bei einer Arbeit mit 100 Seiten jedoch mit etwa 5000 Euro zu rechnen.

Tipps für das Schreiben der Doktorarbeit

Ganz ohne eine Eigenleistung wird es bei einer Doktorarbeit somit wohl nicht gehen. Damit das Schreiben allerdings so reibungslos wie möglich ablaufen kann, ist das Beachten von einigen essentiellen Tipps entscheidend. Ganz nach dem Motto „Im Nachhinein ist man immer schlauer“ würden die meisten Studenten, die bereits eine Doktorarbeit verfasst haben, die folgenden Tipps empfehlen.

Die Auswahl des Themas

Zunächst sollte sich der Doktorand sehr gründlich Gedanken dazu machen, welchem Thema er sich widmen möchte. Es handelt sich dabei um den wichtigsten Punkt bei der gesamten Doktorarbeit. Die Themenstellung darf noch nie zuvor verwendet worden sein. Darin liegt das größte Problem, da dies bei einer Bachelor- oder Masterarbeit bisher nicht gefordert war. Wird versehentlich ein bereits bearbeitetes Thema gewählt, war die komplette Arbeit umsonst, da diese Doktorarbeit nicht angenommen werden wird. Das Thema sollte dem Doktoranden außerdem liegen, schließlich wird er sich für sehr lange Zeit damit beschäftigen müssen.

Der Doktorvater / die Doktormutter

Der Doktorvater oder die Doktormutter prägen den Erfolg der Arbeit ganz entscheidend, da es ihre Aufgabe ist den Doktoranden zu betreuen. Wenn möglich sollte immer versucht werden, frühere Doktoranden zu befragen. Diese können eine große Hilfe sein, wenn es darum geht die Betreuung zu beurteilen. Auch die „Abbrecherquote“ des Betreuers ist relevant. Wenn diese außergewöhnlich hoch ist, wird das einen guten Grund haben.

Der Arbeitsort

Bereits aus dem Studium dürfte den Doktoranden bekannt sein, wie entscheidend der Arbeitsort für den Erfolg ist. Denn wenn tagtäglich bis zu zehn Stunden an diesem verbracht werden müssen, sollte sich der Student hier auch wohlfühlen können. Wenn es möglich ist, sollte ein eigener Raum bereitgehalten werden. Dieser wird am besten wie ein richtiges Home Office eingerichtet und für nichts anderes als zum Schreiben der Doktorarbeit verwendet. Anderen Studenten liegt es hingegen mehr, in der Bibliothek zu schreiben. Hier sollte einfach ausprobiert werden, was für einen selbst besser funktioniert.

Die Technik als Grundvoraussetzung

Keine Doktorarbeit wird heute noch per Hand geschrieben, so viel ist klar. Besonders der Laptop ist unverzichtbar geworden. Es kann sich lohnen, hier zu einem neuen Modell zu greifen, wenn sich dadurch erhebliche Vorteile ergeben. Diese könnten sein: eine bessere Tastatur, eine einfachere Bedienung oder mehr Speicherplatz.

Auch die entsprechenden Softwareprogramme sind von Nöten. Nicht nur das Schreibprogramm selbst, sondern auch ein Programm zur Verwaltung der Literatur werden benötigt. In diese Programme muss sich zwar erst eingearbeitet werden, allerdings wird sich dies auszahlen. Schließlich wird das Verfassen der Arbeit ohnehin sehr lange dauern.

Auch ein System zum sicheren Abspeichern der Arbeit ist wichtig. Der Doktorand sollte dafür nicht nur auf externe Datenträger zurückgreifen, sondern auch eine Cloud nutzen.

Eine gute Organisation

Es schadet keinen Doktoranden, sich vorab zu informieren wie die Doktorarbeit am besten organisiert wird. Auf gar keinen Fall sollte hingegen einfach los geschrieben werden. Zunächst einmal schreiben die Fakultäten meist genau vor, wie eine Doktorarbeit aufgebaut werden muss. Diese Anforderungen müssen unbedingt von Anfang an klar sein. Denn daran sollte die Organisation ausgerichtet werden.

Auch die Anforderungen an das Zitieren finden sich hier. Sie müssen unbedingt beachtet werden.

Als nächstes muss ein Zeitplan erstellt werden. Dieser wird dabei helfen, den Überblick nicht zu verlieren. Besonders wenn die Arbeit innerhalb einer bestimmten Zeit fertig werden muss, ist eine genaue zeitliche Einteilung entscheidend. Den Studenten, die mit einem Stipendium studieren ist das besonders zu empfehlen, da die Finanzierung dann zeitlich begrenzt ist. Außerdem nimmt der Zeitplan die Angst und das Gefühl, von der ganzen Arbeit regelrecht erschlagen zu werden.

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