E-Government
Nummer: PJ-Z4
Eingereicht: 25.06.04
Autoren: Benedikt Ebli, Melanie Fink, Anton Handl, Andreas Huber, Klaus Hüttenbrenner, Hedwig Matl, Ingrid Palli, Gerald Schurl
Institution: Johannes Kepler Universität Linz
PFD-Datei: PJ-Z4_E-Government.pdf
Kurzfassung
E-Government befindet sich in Österreich gerade im Aufbau und wird deshalb von der Presse immer mehr zum Thema gemacht. In der Verwaltung zeichnen sich durch die Entwicklung im E-Government grundlegende Änderungen ab. Dem Bürger und der Wirtschaft werden Zeitersparnis und vereinfachter Umgang mit Behörden versprochen. Neue Konzepte, wie die Bürgerkarte und der Einsatz moderner Technologien versprechen dem Verwaltungskunden bequemere Behördengänge, die zeitunabhängig von zu Hause aus erledigt werden können. Einige Verfahren wie die Ausstellung einer Meldebestätigung oder einer Geburtsurkunde sind bereits medienbruchfrei auf elektronischem Weg durchführbar.
In der Verwaltung entsteht eine Fülle von Daten, von denen viele einen Raumbezug aufweisen. Die Vereinheitlichung und Strukturierung dieser Geodaten ist deshalb die Grundlage um E-Government im GIS-Bereich zu ermöglichen. Die Anstrengungen dahingehend werden in Österreich unter dem Begriff Geodatenpolitik zusammengefasst.
Dieser Bericht ist das Ergebnis einer kritischen Betrachtung des derzeitigen Entwicklungsstandes von E-Government im Allgemeinen und E-Government im GIS-Bereich. Grundlage dafür bilden neben öffentlich zugängigen Dokumenten persönlich durchgeführte Interviews mit Betroffenen und Verantwortlichen sowie unsere Erfahrungen mit bereits realisierten E-Government-Diensten.