Der Digitale Steirische Almkataster
Nummer: DA-Z22
Autorin: Elke Stangl
Kurzfassung:
Das steirische Almschutzgesetz verpflichtet die Agrarbezirksbehörde für Steiermark zur Führung eines Almkatasters. Darin werden relevante Daten bezüglich der steirischen Almen erfasst, beispielsweise Daten zu den Bewirtschaftern der Almen, die Bewirtschaftungsverhältnisse oder die Beschreibung der Lage mittels Lageplan. Die Sachverständigen im Almwirtschaftsreferat müssen also eine große Menge verschiedenster Informationen verwalten. Diese liegen einerseits analog in Form von Plänen, Aufzeichnungen oder historischen Urkunden vor, andererseits stehen ihnen die unterschiedlichsten digitalen Datenquellen für Auswertungen und Analysen zur Verfügung. Die vorliegende Arbeit zeigt eine Möglichkeit auf, wie die vielen analogen und digitalen Datenquellen harmonisiert und in einem Geoinformationssystem zusammengefasst werden können und welcher Nutzen durch eine Digitalisierung der analogen Datenbestände und durch eine zentrale Datenverwaltung entsteht.
Da es für die Erstellung eines Konzepts sehr wichtig ist, die fachlichen Anforderungen und Hintergründe genau zu kennen, wird im ersten Teil der Arbeit ausführlich auf die Grundlagen und Entwicklungen
in der Almwirtschaft eingegangen. Im darauf folgenden Kapitel werden die Aufgaben der einzelnen Referate der Agrarbezirksbehörde für Steiermark am Beispiel der Dienststelle Stainach aufgezeigt. Diese Aufgaben und die dafür verwendeten Datenquellen sind deswegen interessant, weil einzelne Datenquellen der Referate in das gesamtsteirische Konzept des Digitalen Almkatasters übernommen werden. Die Entwicklung eines solchen Konzepts, die konkrete Umsetzung und die Problematik der Datenerfassung und -übernahme wird im folgenden Teil der Arbeit erläutert. Den Abschluss bilden eine beispielhafte Aufstellung des möglichen Nutzens des Digitalen Almkatasters sowie Vorschläge für Analysemöglichkeiten. Diese beiden Aspekte können jedoch infolge des breiten Spektrums nicht vollständig detailliert werden.