Effizienter Einsatz von Privatadressen im Direktmarketing in Non-Profit-Organisationen mit Hilfe von geographischen Informationssystemen
Nummer: DA-Z10
Autorin: Melanie Fink
Kurzfassung:
Der Einsatz von geografischen Informationssystemen (GIS) ist nicht nur den Bereichen Vermessung und Geoinformatik vorbehalten. Auch das Marketing bietet zahlreiche Aufgabenstellungen, die mit Hilfe eines GIS gelöst werden können. In diesem Zusammenhang wird von Geomarketing gesprochen.
Diese Diplomarbeit widmet sich einem speziellen Bereich des Marketing – dem Direktmarketing – in diesem geografische Informationssysteme als Analyse- und grafisches Darstellungsmittel eingesetzt werden können. Zum Direktmarketing zählen alle Marketingaktivitäten mit einer gezielten, direkten Ansprache um eine messbare Reaktion der Zielperson auszulösen.
Da unter anderem auch am Spendenmarkt starker Wettbewerb herrscht, ist auch der Non-Profit-Sektor gezwungen, den direkten Kontakt zu seinen Interessenten und Spendern vermehrt zu pflegen. Hier bietet der Einsatz von Direktmarketing einige Möglichkeiten, der Zielperson das Gefühl zu geben, von der jeweiligen Organisation ganz persönlich angesprochen zu werden. Dieser Einsatzbereich wird als Fundraising bezeichnet und bildet einen Großteil dieser Diplomarbeit.
Entscheidend für erfolgreiche Fundraising-Maßnahmen ist die Qualität und richtige Auswahl der verwendeten Adressen. Der gesamte Inhalt dieser Arbeit legt den Schwerpunkt auf jene Aufgabenbereiche des Direktmarketing bzw. Fundraising, bei diesen der Einsatz von Adressen eine bedeutende Rolle spielen.
Die Spenderanalyse im letzten Teil zeigt deshalb die Vorteile des effektiven Einsatzes von Privatadressen mit der Unterstützung eines geografischen Informationssystems.